yorck kronenberg
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Interview zu „Ex voto“ in der Sendung „Lesezeichen“ im Bayerischen Fernsehen, 28.2.2011


„Mit Stift, Papier, Drehstuhl und Flügel“, Porträt von Verena Fischer-Zernin im Hamburger Abendblatt, 10.4.2011


Der Schriftstellerpianist“ von Carsten Otte (KONKRET 6/2002)




“‘Alles, was Sie tun, ist ein Schöpfungsakt‘, erklärt der Übersetzer dem Arzt. In seinem Roman setzt Yorck Kronenberg die ganze Dramatik dieses Satzes in ein vielstimmiges literarisches Libretto um. ‘Ex voto‘ ist eine Beschwörung der Schöpferkraft, auch und gerade der Sprache. Um etwas Neues zu sagen, muss man das Fremde hineinlassen. In faszinierenden und zugleich bedrohlichen Passagen nimmt der Autor den Leser mit ins Fremde und Ungewisse. Er lässt sie in seinen märchenhaften Szenen, frei nach Büchners ‘Lenz‘, quasi auf dem Kopf spazieren. Dieses Kunststück über dem Abgrund des Himmels ist nur etwas für absolut schwindelfreie Leser.”

Michaela Schmitz, Deutschlandfunk, 15.8.2011, ganzer Artikel


“Kronenberg spielt in seinem Roman [Ex voto] geschickt mit der Angst vor dem Zerfall unserer modernen Gesellschaft. … Kronenberg legt einen Roman vor, der zwar verstörend ist, weil er die Grundlagen unserer Zivilisation hinterfragt, dabei aber trotz allem niemals konstruiert wirkt, das ist das große Verdienst des Autors.”

Gerhard Pretting, ORF, 27.3.2011, ganzer Artikel


“‘Ex voto’ ist ein oft beklemmendes, ganz und gar eigenwilliges Buch.”

Verena Fischer-Zernin, Hamburger Abendblatt, 29.3.2011


“In derart plastischer Sprache beschreibt Kronenberg [in ‘Ex voto’] die Situation von Robert Sieburg, einem deutschen Arzt, der in der Fremde zur Geisel wird. … In der exzellent erzählten Darstellung Kronenbergs werden Einsamkeit, Verunsicherung und Angst spürbar, die Atmosphäre des permanenten Geheimnisses unmittelbar.”

Franziska Reif, KREUZER zur Leipziger Buchmesse 2011


“Yorck Kronenbergs Roman greift also ein Thema auf, das in der aktuellen politischen Berichterstattung höchste Brisanz hat. Freilich entkleidet er es aller aktuellen Bezüge. ‘Ex voto’ ist kein Tatsachenroman über die Al Kaida (oder vergleichbare Erscheinungen), sondern eine literarisch ambitionierte, sehr düstere Etüde über das alte Thema ‘Konfrontation mit dem Fremden’.”

Hermann Schlösser, Wiener Zeitung, 12.8.2011


“Yorck Kronenberg ist mit seinem Erstling [Welt unter] ein durchaus reizvolles, anspielungsreiches Nocturno gelungen.”

Neue Zürcher Zeitung


“Möglicherweise war es die rigorose Anti-Coolness des Helden, welche die meisten professionellen Leser des Manuskripts verstört hat. Die Lektoren der großen Verlage haben ‘Welt unter’ nämlich abgelehnt. Kronenberg glaubte, sein Buch auch ohne einen Hinweis auf seine musikalische Karriere verkaufen zu können. Ein Irrtum in dreifacher Hinsicht. Abgesehen davon, daß Kronenbergs Interpretationen am Klavier und seine Schreibkunst eine schöpferische Einheit bilden und daß diese Doppelbegabung eigentlich jeden Marketingstrategen überzeugen müßte, wird kaum ein Jungschreiber, der mit irgendwelchen Stipendien und Preisen gefördert wird, auf solch ein schriftstellerisches Potential zurückgreifen können, das sich irgendwo im Verborgenen entwickelt hat.”

Carsten Otte: “Der Schriftstellerpianist”, ein Radio-Feature, gesendet von
verschiedenen ARD-Rundfunkanstalten; als Printrezension in konkret 8/2002


“’Welt unter’ ist eine reizvolle und abwechslungsreiche Konstruktion … Yorck Kronenbergs literarische Fantasie gibt dem Leser Futter.”

Georg Waßmuth (SWR2 Kultur im Land)


“Mit erschreckender psychologischer Genauigkeit beschreibt der Autor, welchen Seelenqualen ein vereinsamter Mensch ausgesetzt ist, wie er verzweifelt versucht, doch noch irgendwelche Ideale aufrecht zu erhalten und sich vor den aufkommenden Wahnvorstellungen zu schützen.”

jazzzeit


“Yorck Kronenberg behandelt das Einsamsein in der Großstadt auf bedrückende, neuartige Weise.”

KREUZER spezial 03/02 zur Leipziger Buchmesse


“In ‘Welt unter’ gelingt es Kronenberg, dem plötzlichen Schweigen der Welt seines Helden Gedankenspiele abzugewinnen, die weder allgemein noch persönlich, die logisch ‘richtig’ und trotzdem inhaltlich ‘falsch’ und vor allem dicht getextet und ehrlich sind.”

style & The FAMILYTUNES


“Eine runde Sache ist dieses Buch nicht. Eher ein Wechselbad von Gefühlen und existenziellen Fragen, die keine Läuterung, keine Antworten zulassen. Man kann dem Autor nicht zustimmen und ihn nicht ablehnen. Wenn einen das Buch und seine Thematik etwas angeht, gibt die durchaus etwas sperrige Lektüre aber eine Menge zu denken – und zu überdenken.”

NDR 3, Divertimento


“Yorck Kronenberg ist mit seinem Debütroman ein fesselndes Stück Literatur gelungen … Macht Lust auf mehr.”

Punkmagazin Plastic Bomb


“Aber dieser Roman – das merkt man gleich – ist weder Science Fiction noch Fantasy … Ein Psychogramm der Einsamkeit … Sich in den Schreibenden hinzudenken, gibt der Lektüre zusätzlichen Reiz. Man hört ja auch seine junge Stimme – der Ton ist ungekünstelt, echt.”

Neues Deutschland